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Stress und Abnehmen: Warum das schief geht

Stress kennt jeder – ob in der Arbeit oder zu Hause. Wegen des eng getakteten Tagesplans können da oft Sport oder gesundes Essen in den Hintergrund geraten. Doch darunter leidet nicht nur Deine Laune. Bald zeigt sich das an Deiner Figur. Denn Stress aktiviert Prozesse in Deinem Körper, die Dein Gewicht beeinflussen. Dann ist es ganz egal, wie eisern Du fastest. Doch woran liegt das, dass Stress und Abnehmen so gar nicht harmonieren? Was hilft wirklich? Und wie kannst Du Dich auch im Alltag einfach entspannen? Erfahre, warum Stress und Abnehmen nicht klappt und wie Du aktiv gegen den Abnahmestopp vorgehen kannst.

 

Was ist eigentlich Stress?

Das ist nichts Neues: Stress spürten bereits die Menschen in der Steinzeit. Aus dieser Zeit kommt die Reaktion, bei Gefahr entweder in den Kampf- oder in den Flucht-Modus zu schalten. Das war nur möglich, weil der Körper in einer stressigen Situation zusätzliche Energie fassen kann. Das gelang durch die sogenannten katabol-wirkenden Hormone. Die griffen wie Zahnräder ineinander und trugen dazu bei, dass der Körper plötzlich mehr Fett und Zucker zur Verfügung hatte. Diese wurden direkt in Energie umgewandelt. So konnte man bei Gefahr blitzschnell und energiegeladen handeln. Daran hat sich bis heute nichts Grundlegendes geändert. Abgesehen von der Stress-Quelle: heute flüchtest Du eher vor einem näher rückenden Termin als vor einem furchteinflößenden Urtier.

Stopp statt Turbo: Wie Stress das Abnehmen verhindert

Diese Hormone – darunter insbesondere Cortisol – werden nicht nur in stressigen Situationen freigesetzt. Im Alltag spielen sie eine wichtige Rolle in Deinem Stoffwechsel und wirken auf natürliche Weise gegen Entzündungen. Bist Du jedoch im Stress, schüttet Dein Körper übermäßig viel Cortisol aus. Allerdings haben sich die Stressauslöser gewandelt: Wir müssen nicht mehr mit unserem Körper reagieren, sondern mit Denkarbeit. Weil Dein Körper die zusätzliche Energie aber nicht verbrennt, speichert er sie als Fettdepot und schaltet auf Abnehmstopp.

Diesen Mechanismus haben wir also aus der Steinzeit. In Stresssituationen, während der Jagd oder auf der Flucht wurde Cortisol ausgeschüttet, damit die Verbrennung von Fett vermieden wurde. Denn das Fett war zur Steinzeit überlebenswichtig, aus einem ganz einfachen Grund: Im Gegensatz zu heute gab es einerseits kaum regelmäßige Essenszeiten. Zum anderen kamen immer wieder Hungerperioden. Und genau dann war die Rolle des Körperfettes entscheidend. Denn das Fett bildet die Grundlage zur Energiegewinnung und sichert eine stabile Körperwärme.

Das heißt, Cortisol sorgt also für die Speicherung von Fett. Und weil der Körper im Dauerstress von heute glaubt, im ständigen Fluchtmodus zu sein. Daher setzt er leichter Fett an. Diese Zeit liegt noch nicht lange genug zurück, als dass sich diese Cortisol-Wechselwirkung evolutionär ausgeschlichen hätte. Vollkommen anders ist jedoch das heutige Übermaß an Essen, das uns zur Verfügung steht.

Das heißt: Einerseits spielt unser Körper nach wie vor dieselbe Stressreaktion wie vor 5.000 Jahren ab. Andererseits haben wir es mit inzwischen vollkommen anderen Stresssituationen zu tun, in denen wir anders reagieren müssen. Wenn wir dann aber Stress haben, kommt der „Verbrennungsstopp“. Und wenn wir dauerhaft gestresst sind, haben wir praktisch keine Chance, abzunehmen.

7 schnelle Alltagsübungen gegen Stress

Selbst mit dem Wissen, was Stress in Deinem Körper auslöst, ist es oft schwierig, dagegen vorzugehen steuern. Was Du tun kannst, ist, die Zeit zwischen stressigen Phasen bewusst und sinnvoll zu verbringen. Das kann zwar nicht verhindern, dass Du Dich hin und wieder gestresst fühlst. Aber es kann Dir helfen, das Stressempfinden spürbar zu reduzieren. Gerade wenn der Tag durchgetaktet ist, können sieben einfache Übungen einen großen Unterschied machen:

  1. Lege eine kurze Pause ein.
  2. Atme tief durch.
  3. Lasse Deinen Blick aus dem Fenster schweifen.
  4. Gehe ein paar Schritte spazieren.
  5. Stoße einen Schrei aus (zum Beispiel in eine Vase, ein Kissen oder im Wald).
  6. Schließe Deine Augen für einen Moment.
  7. Rede Dir selbst positiv zu.

Eine oder mehrere der Strategien kannst Du mühelos in Deinen Alltag einbetten. Egal, ob Du unterwegs bist, bei der Arbeit oder zu Hause mit Deiner Familie. Außerdem baut sportliche Betätigung Stress ab – im wahrsten Sinne des Wortes! Denn der Cortisol-Spiegel sinkt.

Wichtig ist, dass Du Dir dessen bewusst wirst, dass Stress und Abnehmen nicht zusammen funktioniert: Nur, wenn Du den Stress in den Griff bekommst, gibst Du Deinem Körper die Chance, Gewicht zu verlieren. Gerne helfen wir Dir von BONSENSA mit weiteren Informationen und anderen Möglichkeiten, damit Du entspannt und erfolgreich zu Deinem Wunschgewicht kommst. Verlier keine Zeit und nimm Kontakt auf!

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(Coverbild: © estradaanton | stock.adobe.com)

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