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Gesunde Ernährung für Kinder: Worauf sollten Eltern achten?

Besonders Eltern wissen, dass Kinder eins lieben: Süßigkeiten. Dafür gaben die 4- bis 13-jährigen 2018 knapp 68 Prozent ihres Taschengeldes aus. Wirklich gut für die Gesundheit ist das nicht. Aber wie begeistert man den Nachwuchs für gesundes Gemüse, wie zum Beispiel Brokkoli, Salat und Tomaten? In den wenigsten Fällen helfen hier Bestechungen oder Strafen. Das kann so manches Elternteil ratlos machen. Aber keine Panik! Neben einigen Hintergrundinformationen geben wir Dir handfeste Tipps: Hier sind 5 clevere Kniffe, mit denen die gesunde Ernährung für Kinder besser klappt.   

Wachstum und Entwicklung der Kinder hängt von den Inhaltsstoffen ab

Um zu wachsen und sich wohl zu fühlen brauchen Kinder vor allem: viele Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Denn nur so können sich alle Bereiche ihres Körpers richtig entwickeln. Zu den wichtigsten Elementen zählen zum Beispiel:

  • Vitamin C
  • Vitamin B
  • Calcium
  • Eisen
  • Zink
  • Selen
  • Folsäure
  • Jod.

Bekommen Kinder diese wertvollen Nahrungsbestandteile nicht, können Entwicklungsverzögerungen oder sogar -störungen entstehen.

Eltern sind Vorbilder – auch beim Essen

Damit erst gar keine Gefahr durch eine falsche Ernährung entsteht, sind die Eltern und Bezugspersonen gefragt. Denn die Kleinen lernen das Essen ähnlich wie das Sprechen: durch ausprobieren, nachahmen und beobachten. Ernähren sich ihre Bezugspersonen ausgewogen und gesund, färbt das auf Kinder ab. So entwickelt der Nachwuchs persönliche Ernährungsgewohnheiten und Vorlieben. Und die behalten sie oft bis ins Erwachsenenalter bei.

Die Must-Haves einer gesunden Ernährung für Kinder

Eine optimale Entwicklung braucht eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Das liegt auf der Hand. Aber das heißt nicht, dass man Kindern eine “Extrawurst” zubereiten muss. Denn ihr Bedarf an Nährstoffen kann mit der Familienernährung gedeckt werden. Vorausgesetzt, sie berücksichtigt die Must-Haves einer gesunden Ernährung für Kinder, wie zum Beispiel:

  • Kinder sollten sehr viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Empfohlen wird pro Tag rund 1,5 Liter Wasser oder ungesüßter Tee.
  • Sinnvoll sind auch reichlich nährstoffreiche, pflanzliche Lebensmittel. Dazu gehören viel frisches Gemüse, Obst sowie Getreide.
  • Tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Milch sollten die Kleinen nur in Maßen essen.
  • Süßigkeiten, Fertigprodukte sowie sehr fettreiche oder salzhaltige Gerichte sollten dagegen nur sehr selten auf dem Familienspeiseplan stehen.

Weil die Kleinen noch im Wachstum sind, haben sie naturgemäß einen höheren Energiebedarf als Erwachsene. Dazu kommt, dass sich Kinder im Vergleich zu älteren Menschen oft viel mehr bewegen. Dadurch verbrennt ihr Körper mehr Kalorien. Aber Vorsicht! Das bedeutet nicht automatisch, dass die Kleinen hochkalorische Kost essen sollten. Denn ihr Verdauungssystem ist zum Beispiel im Alter von 3 bis 6 Jahren noch nicht voll belastbar. Daher können sie Hülsenfrüchte oder sehr fettreiche Kost oft nur schwer vertragen. Das sollten Eltern berücksichtigen, um keine Verdauungsbeschwerden bei Kindern zu riskieren.

5 Kniffe, damit die Kleinen gesund essen

Gerade Eltern sind oft geradezu mit ihrem Latein am Ende, wenn die Kleinen partout kein Gemüse essen wollen. Da hilft oft auch kein gutes Zureden. Aber es gibt einige wirksame Tricks, damit Kinder gerne gesund essen.

1. Vermeide Drohungen.

Um die Kleinen von Süßigkeiten abzuhalten, nutzen Eltern häufig drohende Argumente. Dann greifen sie zu Aussagen wie: „das macht dick“ oder „davon bekommst Du Zahnschmerzen“. Aus Elternsicht mag das gut gemeint sein. Doch mit diesen Worten erreicht man meistens das Gegenteil. Ist etwas verboten, wird es nur interessanter für Kinder. Besser funktioniert es, Kinder aussuchen zu lassen (lieber Tomate oder Gurke?) oder mit buntem Essen zu locken (siehe dazu auch Tipp 3).

2. Iss zusammen mit Deinen Kindern.

Denn gemeinsam zu essen bereitet Erwachsenen wie Kindern Freude. Dazu hilft es, dass die Kleinen ihre eigenen Ernährungsgewohnheiten entwickeln. Wenn Euch das zusagt, könnte es zum Beispiel morgens in der Regel Müsli geben. Spielraum für Abwechslung bietet da, etwa welches Obst reingeschnitten wird.

3. Achte auf die Optik.

Nicht umsonst sagt ein bekanntes Sprichwort „das Auge isst mit“. Wenn ein Gericht ansprechend aussieht, kann das auch den Appetit von Kindern anregen. Versuche daher, die Mahlzeiten kindgerecht auf dem Teller zu platzieren und bestmöglich ein Durcheinander zu vermeiden.

4. Sei konsequent.

Wenn die Kleinen gesundes Gemüse ablehnen, solltest Du nicht aufgeben. Kinder entwickeln ihren Geschmack erst, wenn sie etwas mehrmals probieren. Biete Brokkoli, Tomaten und Co. also ruhig immer wieder an. Am besten jedoch, ohne dabei Druck auszuüben.

5. Kocht gemeinsam.

Wenn die Kleinen beim Mittag- oder Abendessen mithelfen dürfen, steigt der Spaß automatisch. Binde sie daher bewusst mit ein. Das geht zum Beispiel, indem Du sie Salat waschen, Kartoffelbrei stampfen oder Suppe umrühren lässt.

Fazit: Gesunde Ernährung für Kinder ist nicht schwer!

Diese fünf Kniffe können es Dir etwas leichter machen, die Kleinen für gesunde Kost zu begeistern. Wenn die Kinder trotzdem zeitweise wählerisch beim Essen sind, ist das kein Weltuntergang. Oft gehen solche Phasen von allein vorbei. Wichtig ist, dass Du Dir als Elternteil bewusst über Deine Vorbildfunktion bist. Denn nur mit einer ausgewogenen, gesunden Ernährung werden Kinder zu Erwachsenen, die ihr Leben ohne Einschränkungen genießen können. Wenn Du weitere Informationen rund um eine kindgerechte Ernährung möchtest, informieren wir Dich gerne. Kontaktiere uns!

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(Coverbild: © emmi | stock.adobe.com)

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