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Dick wegen Dinner? 5 Irrtümer rund ums Abendessen

Der Feierabend rückt näher und Dein Magen knurrt: Höchste Zeit fürs Abendessen! Ohne den täglichen Termindruck im Nacken könntest Du Dich auf eine üppige Abendmahlzeit freuen. Wenn da nicht einige hartnäckige Mythen wären. Die können Dir den Appetit verderben. Fördert Abendessen ungeliebtes Hüftgold? Und sorgt das Dinner wirklich für schlaflose Nächte? Verschaffe Dir Klarheit über die fünf bekanntesten Irrtümer rund ums Abendessen – und warum Du sie nicht einfach schlucken solltest.

 

Irrtum #1: Spätes Abendessen macht dick.

Spätes Essen macht dick? Falsch! Du musst abends nicht immer „wie ein Bettelmann“ essen. Denn nicht die Mahlzeit allein ist schuld am Hüftgold. Wichtig ist das Verhältnis zwischen Deiner Energieaufnahme und Deinem Energieverbrauch über den Tag. Dabei gilt: Egal, wann Du isst, letztendlich kommt es auf die Kalorienbilanz an.

Irrtum #2: Dinner Cancelling hilft beim Abnehmen.

Ein reichhaltiges Abendessen ist der Hauptgrund für Hüftgold. Nein! Dass Du das nicht schlucken solltest, bestätigen unsere europäischen Nachbarn: in Frankreich und Italien wird abends meistens ausgiebig geschlemmt. Hierzulande landet typischerweise die Brotzeit auf dem Tisch. Aber: Trotz der vermeintlich leichteren Kost sind die Deutschen durchschnittlich dicker. Das entlarvt gleichzeitig den Abendbrot-Irrtum: die Gerichte können nicht ausschlaggebend sein. „Dinner Cancelling“, also das Weglassen des Abendbrots, bewahrt Dich nicht vor einer Gewichtszunahme. Achte stattdessen darauf, was Du den gesamten Tag über isst.

Irrtum #3: Abendbrot stört den Schlaf.

Es kommt wie aus heiterem Himmel: das „Schnitzelkoma“. Das ist die bleierne Müdigkeit, die Dich nach einer üppigen Mahlzeit überfällt. Doch es gibt körpereigene Prozesse, die dieses Gefühl verstärken. Dazu gehört zum Beispiel das Müdigkeitshormon Orexin. Dieser Stoff wird gebildet, wenn Du Hunger hast. Füllst Du Deinen Magen, geht die Produktion langsam zurück. Dann fühlst Du Dich satt und müde. Auf diese Weise beeinflusst das Hormon auch den Schlaf-Wach-Rhythmus Deines Körpers. Ganz allgemein ist die Empfehlung: Probiere Dich aus und finde heraus, was Dir hilft! Gönn Dir also ruhig ab und zu kalorienbewusste Nudel- oder Kartoffelspeisen als Betthupferl – und die Nachtruhe wird nicht lange auf sich warten lassen.

Irrtum #4: Milch mit Honig ist der Schlummer-Trunk.

Warme Milch mit Honig gilt als Hausmittel, um besser einschlafen zu können. Doch funktioniert das wirklich? Teilweise ja! Das Getränk wirkt allerdings nicht bei jedem einschläfernd. Kuh-, Sojabohnen- oder Mandelmilch haben zwar einen Inhaltsstoff, der Deinen Schlaf anregen kann: die Aminosäure Tryptophan. Die ist bei der Steuerung Deines Schlafs beteiligt. In einem Glas Milch mit Honig ist allerdings nur sehr wenig davon enthalten. Das reicht nicht aus, damit Du einschläfst. Es kann aber ein wohltuendes Ritual sein, damit Du am Abend zur Ruhe kommst und entspannt schlafen kannst.

Irrtum #5: Alkohol fördert Deine Abendruhe.

Ein Glas Wein oder Bier am Abend gönnen sich viele Menschen von Zeit zu Zeit. Danach schläft man tief und fest – so der verbreitete Glaube. Das stimmt! Eine umfangreiche Studie des Londoner Sleep Centers bestätigte: wer Alkohol trinkt, schläft schneller ein. Doch gleichzeitig gibt es eine Reihe negativer Effekte. Während Du schläfst, verspürt Dein Körper zum Beispiel stärkeren Durst. So kann sich Deine Nachtruhe deutlich unruhiger gestalten als gedacht. Denn wenn Du nachts raus musst, verkürzen sich die wichtigen Schlafphasen. Dann kann es vorkommen, dass Du tagsüber Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen bekommst. So gesehen ist Alkohol kein ruhefördernder Schlummertrunk. Das gehört zu den Abendbrot-Irrtümern, die Du mit Vorsicht genießen solltest.

Wenn Du Dir darüber hinaus Klarheit verschaffen möchtest, welche Ernährungsmythen es gibt, damit Du auf dem Weg zu einem leichteren und gesünderen Leben besser vorankommst, helfen wir Dir bei BONSENSA gerne: Komm einfach auf uns zu! Denn: Es geht um Dich, lass Dich nicht in die Irre führen!

(Coverbild: © Lumina Images | stock.adobe.com)

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