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Achtsamkeit für Anfänger – 4 Strategien, die Deinen Blick schärfen

Spätestens wenn Du auf Autopilot schaltest, ist klar: Es läuft etwas gehörig schief. Doch was hilft wirklich gegen Routine im Alltag? Und was gegen den berüchtigten Tunnelblick? Das ist oft nicht leicht zu sagen. Aber es gibt Mittel und Wege, um den Autopilot abzuschalten. Tatsächlich lässt sich eine spürbare Veränderung schon mit kleinen Maßnahmen erreichen. Und zwar mithilfe von bewusstem Erleben. Erfahre hier, wie Du mit Achtsamkeit Deinen Blick fürs Wesentliche schärfst – in Deinem Alltag, Deinem Beruf und bei Deiner Ernährung.

Was bringt Achtsamkeit?

Um raus aus der Routine zu kommen und das Berufliche vom Privatleben zu trennen, solltest Du Dir eine Frage stellen: Kann bewusstes Erleben hier der Schlüssel sein? Die Antwort ist einfach: Ja. Denn Du kannst nur Leistung bringen, wenn Du voll und ganz bei der Sache bist. Das gilt für den Job wie für’s Private. Und an diesem Punkt kommt Achtsamkeit ins Spiel. Denn Deine berufliche Performance hängt eng mit Deiner inneren Balance zusammen. Kurz gesagt geht es darum, das Leben im Hier und Jetzt wahrzunehmen, statt in Routine zu verfallen. Denn nur so gelingen Dir langfristige Verbesserungen – ob privat oder beruflich.

Wie beeinflusst Achtsamkeit Deine Ernährung?

Achtsamkeit wirkt sich auf jeden Bereich Deines Lebens aus. Dazu zählt auch Deine Ernährung. Doch das bedeutet nicht, dass Du Dich am Tisch einschränken musst. Es geht vielmehr darum, dass Du Deine eigenen Gefühle und Bedürfnisse erforschst und Dich bewusst mit Deiner Ernährung beschäftigst. Das verschafft Dir Klarheit über so manche schlechte Essgewohnheit, die sich im Laufe der Zeit einschleichen kann. Wichtig ist, dass das auf sanfte Weise passiert. Fange beispielsweise damit an, Dir folgende Fragen zu stellen:

  • Was landet oft auf meinem Teller?
  • Wie groß sind meine Portionen?
  • Wann esse ich?
  • Wie oft esse ich am Tag?
  • Wie viel Zeit nehme ich mir für eine Mahlzeit?
  • Was mache ich parallel zum Essen? E-Mails checken? Telefonieren?
  • Wie fühle ich mich vor, während und nach der Mahlzeit?

Versuche Antworten auf diese Punkte zu finden – in Ruhe und ganz ohne Druck. Dann hast Du bereits den ersten Schritt geschafft, um mehr Achtsamkeit in Deine Ernährungsweise zu bringen.

Strategie #1: Achtsamkeit heißt, einen Schritt zurückgehen.

Wer kennt es nicht: sobald sich die Aufgaben häufen, verliert man leicht den Überblick. Dann sieht man sprichwörtlich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Und so steigt die Gefahr von Fehlern. Damit Dir kein Fauxpas passiert, solltest Du die Schritt-zurück-Strategie verinnerlichen. Mit anderen Worten ist es sinnvoll – gerade bei übervollen To-Do-Listen – einen Moment der Achtsamkeit walten zu lassen. Überlege, welche Aufgabe wirklich wichtig ist und strukturiere danach Deinen Tag in aller Ruhe. Das klappt zum Beispiel mit einer Prioritätenliste, auf der Du Aufgaben nach ihrer Wichtigkeit sortierst. So erkennst Du auf den ersten Blick, was im Moment wichtig ist und was vielleicht auch erst morgen erledigt werden kann.

Strategie #2: Streue kleine Übungen ein.

Damit Du Achtsamkeit in Deinen Alltag einbringen kannst, helfen schon kleine Übungen. Du musst also nicht tagtäglich viel Zeit dafür investieren. Vielmehr sind kleine Tricks und Strategien der Schlüssel, um selbst in anstrengenden Phasen einen kühlen Kopf zu bewahren. Das funktioniert praktisch zum Beispiel mit Atemübungen oder Meditation, um Deine Aufmerksamkeit auf den aktuellen Moment zu lenken. Daneben kann es hilfreich sein, für einen kurzen Moment die Augen zu schließen. So wappnest Du Dich gleichzeitig für stressigere Tagesabschnitte. Und außerdem reduzierst Du das Risiko, Fehler zu begehen.

Strategie #3: Reflektiere, bevor Du reagierst.

Besonders für Geübte eignet sich die folgende Achtsamkeitsstrategie: Reflektion vor Reaktion. Das bedeutet, dass Du zu allererst versuchen solltest, bewusst wahrzunehmen, von welchen Geräuschen, Eindrücken oder anderen Reizen Du gerade erfasst wirst. Sei es im Stau, bei einer kritischen Anmerkung des Vorgesetzten oder im Gespräch mit Kollegen. Versuch in solchen Augenblicken zu verstehen, was passiert, ohne zu handeln. Dank Achtsamkeit behältst Du so einen kühlen Kopf, was potenzielle Konflikte vermeiden kann.

Strategie #4: Wechsle Deine Perspektive.

Niemand ist vor Überraschungen gefeit. Genauso wenig vor plötzlichen negativen Geschehnissen. Doch in den meisten Fällen ist der Mehraufwand nicht so hoch, wie Du anfangs befürchtest. Vielmehr sind es Ängste und Sorgen, die die Sicht trüben. Die können selbst am Feierabend belastend sein. Dann verhindern sie, dass Du Dich entspannen und auf andere Dinge konzentrieren kannst. Daher ist es ratsam, dass Du kritische Kommentare oder Projektfehlschläge von mehreren Gesichtspunkten betrachtest und die Perspektive wechselst. Halte dafür einen Moment inne und versuche, schwierige Erfahrungen konstruktiv zu sehen. Welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen? Achtsamkeit erlaubt es Dir hier, auch Lehren für die Zukunft zu entwickeln.

Fazit: Achtsamkeit ist kein Hexenwerk – kleine Schritte führen zum Ziel!

Beobachten, spüren, entschleunigen: Achtsamkeit beginnt zu allererst in Deinem Kopf. Und hier können bereits kleine Veränderungen große Wirkung entfalten. Versuche daher, die ein oder andere Strategie in Deinen Alltag einzubauen. Du wirst überrascht sein, welche Effekte das haben kann! Wenn Du weitere Informationen zu Achtsamkeit und achtsamere Ernährung möchtest, bist Du bei BONSENSA an der richtigen Adresse. Traue Dich und kontaktiere uns, wir freuen uns auf Dich!

(Coverbild: © torwaiphoto | stock.adobe.com)

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